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SKL-000066 · Skill

EN 1997-1DIN EN 1997-1/NA

Einzelfundamente geotechnisch nach Eurocode 7 nachweisen

Beschreibe die Fundamentgeometrie, die Wichte und die Lasten an der Fundamentsohle (charakteristisch oder Bemessungswerte, je nach Nachweis). Mia führt die von dir ausgewählten Nachweise nach EN 1997-1 durch: Gesamtstabilität, Grundbruchwiderstand, Gleitwiderstand, Kernweite, hoch exzentrische Belastung oder Bemessung der Grundrissabmessungen, nach dem deutschen Nationalen Anhang.

Mia

Mia begleitet dich Schritt für SchrittSie führt dich durch die Eingaben und erklärt dir die Ergebnisse.

Durchgerechnetes Beispiel

Fundament 2,70 x 1,80 x 1,00 m, Gesamtstabilität (EQU)

Gesamtstabilität nachgewiesen
Fundament
2,70 x 1,80 x 1,00 m
Horizontallastachse
a-Richtung
Eigengewicht
121,5 kN (Fundament) + 12 kN (Stütze)

Überprüfe die Gesamtstabilität (EQU) eines rechteckigen Einzelfundaments 2,70 x 1,80 x 1,00 m, gamma = 25 kN/m3, Stützeneigengewicht 12 kN, VG,k = 366,5 kN, VQ,k = 110 kN, Horizontallast in a-Richtung HG,k = 50 kN, HQ,k = 26 kN, angreifend auf h = 4 m über der Fundamentsohle.

Wesentliche Ergebnisse

Destabilisierendes Moment Md,dst
376,0 kNm
Stabilisierendes Moment Md,stb
607,5 kNm
Ausnutzung eta
0,619

Die günstige veränderliche Last VQ,k wird aus der Stabilisierungssumme ausgeschlossen (gamma_Q,stb = 0), und der Hebelarm a/2 stimmt mit der angegebenen a-Richtung der Lastachse überein.

  • — Fundament- und Stützeneigengewicht werden zur ständigen vertikalen Einwirkung addiert.

Erforderliche Eingaben

  • Grundrissabmessungen a x b und Dicke t des Fundaments sowie die Wichte des Stahlbetons gamma
  • Lasten an der Fundamentsohle, angegeben als charakteristisch oder Bemessungswerte (jeder Nachweis verwendet seine eigene Kombination); gib an, ob das Eigengewicht bereits enthalten ist
  • Für Gesamtstabilität und Gleiten: die Achse, entlang der die Horizontallast wirkt
  • Für den Grundbruchwiderstand: charakteristischer Grundbruchwiderstand sigma_R,k aus einem Baugrundgutachten (wird hier nie aus Bodenparametern abgeleitet)
  • Für den Gleitwiderstand: charakteristischer Sohlreibungswinkel delta_s,k und ein optionaler passiver Erddruckwiderstand
  • Nationaler Anhang: deutscher NA (DIN EN 1997-1/NA, Verfahren 2*) nur in dieser Version

Das erhältst du

  • Ausnutzungsgrad und maßgebende Normklausel für jeden ausgewählten Nachweis
  • Exzentrizitäten ea, eb und Position der Resultierenden relativ zum Fundamentmittelpunkt
  • Bemessene Grundrissabmessungen, für den Bemessungsnachweis

Mit einer Eingabevorlage starten

Diese Vorlagen füllen das Formular mit typischen Eingaben vor. Sie sind keine berechneten Ergebnisse; die Berechnung läuft in CALC.

Eigene Berechnung vorbereiten
Dlubal CALC
Deinen Fundamentnachweis konfigurieren
Statische Berechnung nach Norm

Systemskizze

a = 2.7 mb = 1.8 mt = 1 mh = 4 mGc,k = 12 kNVG,k = 366.5 kNVQ,k = 110 kNHG,k = 50 kNHQ,k = 26 kN
m
m
m
kN/m3
kN
kN
kN
kN
kN
m
Alle Pflichtfelder ausgefüllt
Eingaben vollständigBereit für die Berechnung

Was dieser Skill prüft

Gesamtstabilität (EQU), 6.5.1

Destabilisierendes vs. stabilisierendes Moment, günstige veränderliche Einwirkungen korrekt aus der Stabilisierungssumme ausgeschlossen (gamma_Q,stb = 0) und der Hebelarm auf die belastete Achse abgestimmt.

Grundbruchwiderstand (GEO), 6.5.2

Wirkliche Fundamentfläche aus den charakteristischen Exzentrizitäten, nachgewiesen gegen einen charakteristischen Grundbruchwiderstand aus deinem Baugrundgutachten.

Gleitwiderstand (GEO), 6.5.3

Bemessungswert der horizontalen Einwirkung gegen den charakteristischen Sohlreibwiderstand, mit optionalem passiven Erddruckwiderstand.

1. und 2. Kernweite

Exzentrizitätsgrenzen für rein ständige sowie ständige+veränderliche Kombinationen, wobei jede Exzentrizität korrekt der eigenen Fundamentachse zugeordnet ist.

Hoch exzentrische Belastung, 6.5.4

Die Grenze |e| <= dimension/3 unter der ständigen+veränderlichen Kombination oder ein eigenständiger Bericht zur Resultierendenposition und Exzentrizität ohne Bestehen-/Nicht-Bestehen-Aussage.

Fundamentbemessung aus der 2. Kernweite

Iterative Bemessung des Fundamentgrundrisses (gerundet auf 5 oder 10 cm), sodass die Resultierende genau auf der Grenze der 2. Kernweite liegt.

Bereit für den ersten Nachweis?

Starte mit dem Beispiel und passe es an dein System an.

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