Die kurze Antwort
Lade die Zeichnung in einem unterstützten Dateiformat hoch und beschreibe, was Mia daraus entnehmen soll. Nenne die relevante Seite, Ansicht oder das Bauteil. Bitte um eine Übersicht der erkannten Angaben mit Einheiten und Quellenstellen. Prüfe Maße, Zuordnungen und unleserliche Stellen, bevor du diese Informationen für eine Berechnung übernimmst. Eine Zeichnungsanalyse ist noch kein statischer Nachweis.
Bereite die Zeichnung vor
Nutze einen lesbaren Plan mit sichtbaren Maßketten, Einheiten und Positionsbezeichnungen. Gib bei mehreren Seiten oder Ansichten an, welche für die Aufgabe maßgeblich sind. Beschreibe die gewünschte Auswertung, etwa Abmessungen eines Trägers oder den Aufbau eines dargestellten Systems.
Du kannst schreiben: Werte auf Seite 2 den markierten Träger aus. Liste eindeutig lesbare Abmessungen und Materialangaben mit ihrer Fundstelle auf. Kennzeichne unklare oder fehlende Angaben und frage nach, statt Werte zu ergänzen.
Prüfe erkannte Werte und Zusammenhänge
Kontrolliere die Zuordnung von Maßketten, Schnitten, Achsen und Bauteilen. Verwechsle Außenmaße nicht mit Spannweiten oder lichten Abständen. Bei widersprüchlichen Angaben muss geklärt werden, welche Darstellung gilt.
Leite Maße nicht ungeprüft aus Bildpixeln ab. Ein angegebener Maßstab allein garantiert nach Scannen oder Skalieren keine maßhaltige Darstellung. Auch Lagerbedingungen, Material oder Lasten sind nicht automatisch aus jeder Zeichnung eindeutig erkennbar.
Übernimm nur geklärte Eingaben
Korrigiere falsch gelesene Werte ausdrücklich mit der richtigen Einheit und Quellenstelle. Ergänze fehlende Informationen, bevor du eine Berechnung startest. Bitte um eine aktualisierte Eingabeübersicht, in der bestätigte Angaben und offene Punkte getrennt erscheinen.
Eine automatische Übernahme als vollständiges RFEM-Modell ist damit nicht zugesagt. Beschreibe einen gewünschten Modellaufbau als eigenen Arbeitsschritt und prüfe dessen Ergebnis gesondert.
